|
|
| Umsetzung der pädagogischen Ziele |
|
|
 |
Das gesamte Tun des Kindes,
das um ihrer selbst willen geschieht, wird als Spiel bezeichnet. Spiel
ist das Prinzip der Kindergartenpädagogik (Bay KiG §9 / 4.
DV). Spielen wird zu den menschlichen Grundfähigkeiten gerechnet.
Das bedeutet, dass das Spielen als eine ursprüngliche
Lebensäußerung angesehen wird, die sich selber nicht aus
anderen Fähigkeiten heraus erklären lässt. Das Spielen
stellt bei Kindern einen Hauptinhalt ihres Lebens dar. |
|
|
| Merkmale des Spielens |
- Tätigkeit und Bewegung
- freies Tun
- Freude und Spaß
- Innere Unendlichkeit
- In ihrem Verlauf und ihrem Ausgang offen
- Wechsel von Spannung und Entspannung
- Umgrenzte, geordnete, gestaltete Aktivität
- Aktivierung der Phantasie
Kinder zeigen ein elementares Bedürfnis zu spielen und dabei
Spaß zu haben. Die mit dem kindlichen Spiel verbundenen
Erlebnisse und Erfahrungen gelten als eine wesentliche Grundlage
für eine gesunde Persönlichkeitsentwicklung und für die
Heranbildung vieler Fähigkeiten. |
|
|
| Freispiel |
| Im Freispiel dürfen die
Kinder Spielraum, Spielmaterial, Spielzeit und den Spielkameraden frei
wählen. Während der gesamten Freispielzeit besteht für
unsere Kinder die Möglichkeit sämtliche Ausweichräume
(z. B. Turnhalle, Bewegungsbaustelle, Ruheraum, Werkbank) in ihr Spiel
mit einzubeziehen sowie in andere Gruppen zu wechseln. |
Unsere Projekte
|
In unserem Kindergarten arbeiten wir situationsorientiert.
Wir
greifen als Betreuerinnen Situationen auf, die für die Kinder einen
Lebensbezug haben und dem Bedürfnis des Kindes nach Erweiterung seiner
Kompetenzen entsprechen. Außerdem ist es wichtig, die Kinder in die
Planung einzubeziehen. Hierbei handelt es sich aber nicht nur um das
Auswählen, Vorbereiten und Durchführen von Aktivitäten, sondern auch um
die gezielte Gestaltung des Alltags, des Tagesablaufes, der Regeln, des
Materialangebotes usw..
Dies macht
deutlich, dass sich zwar Themen von einer Gruppe zur anderen
wiederholen können, die Entwicklung eines Themas jedoch immer von den
persönlichen Interessen der Kinder und von der Gruppe abhängig ist. Wie
das Thema inhaltlich behandelt wird, ist das Ergebnis von Wahrnehmung,
Reflexion, dem Dialog mit Kindern, Informationsgewinnung und
phantasievollem pädagogischem Handeln. Die Kinder sollen die Chance
bekommen, durch das Aufgreifen ihrer Lerninhalte selbständig nach
Lösungen zu suchen, wobei ihnen Umwege, Erfahrungen und Fragen nicht
verwehrt oder vorweggenommen werden dürfen.
Mit
dem Wunsch, dies in die Praxis umzusetzen, machen wir uns mit offenen
Augen und Ohren auf die "Suche" nach geeigneten Projektthemen!
|
|
| Merkmale der Projektarbeit |
|
Echte Projektarbeit bedeutet die
gemeinsame, längerfristige Planung, Zielsetzung und
Beschäftigung aller Beteiligten. Ihr Ziel liegt in der
Auseinandersetzung mit der Thematik. Dies setzt eine große
Handlungsoffenheit voraus und weist eine Verbindung zwischen Leben und
Lernen auf. |
|
|
| Prinzipien der Projektarbeit
|
- Lebensnähe
- Öffnung der Einrichtung
- Regionalisierung des Lernens
- Entdeckendes Lernen, Selbsttätigkeit
- Handlungsorientierung, Erfahrungslernen
- Exemplarisches Lernen
- Kindorientierung
- Mitbestimmung
- Ganzheitlichkeit
- Methodische Offenheit
|
|
|
| Jahreskreis |
| Feste im Jahreskreis wie z. B.
St. Martin, Nikolaus, Weihnachten und Ostern sowie Geburtstage
interessieren Kinder, wecken eine große Vorfreude und bieten
Platz für Heimlichkeiten, Gefühle und so vieles mehr.
Außerdem ist es uns, als kath. Einrichtung, ein großes
Anliegen, religiöse Feste den Kindern zu vermitteln.
Die Erfahrung der Strukturiertheit des
Jahreskreislaufes ist für Kinder sehr wichtig, denn sie stellt
für die Kinder Sicherheit und inneren Halt dar.
|
|
|
| Tagesablauf Kindergarten |
| Uhrzeit |
Aktivität |
| 07.15 - 9.00 Uhr |
Bringzeit; Freispielzeit |
| 09.00 Uhr |
Morgenkreis |
| 09.15 - 11.15 Uhr |
Freispiel; Freispielangebote, Teilgruppen-beschäftigungen |
| ca. 11.15 Uhr |
Aufräumen, Stuhlkreis zur gezielten Beschäftigung oder zum Spielen und Singen |
| ab 11.45 |
Freispielzeit (möglichst im Garten) |
| 12.30 - 14.00 |
Abholzeit |
|
Während der Freispielzeit können
die Kinder selbständig, je nach Hunger Brotzeit machen. Der
Tagesablauf muss natürlich flexibel auf das jeweilige
Tagesprogramm abgestimmt werden.
|
Tagesablauf Kleinkindgruppe
| Uhrzeit |
Aktivität |
| 8.00 Uhr |
Ankommen in der Gruppe
mit Freispiel
das bedeutet für ihr Kind:
freie Wahl des Spielpartners
freie Wahl des Spielmaterials
freie Wahl der Spieldauer
freie Wahl des Spielinhaltes
Im Freispiel lernt ihr Kind soziale Kontakte, Regeln in der Gruppe zu akzeptieren sowie die Auseinandersetzung mit Konflikten |
| 09.00 Uhr |
gemeinsamer Morgenkreis
(Kreis- und Fingerspiele, gezielte Angebote zum aktuellen Thema) |
| 09.30 Uhr |
Bewegungsangebot |
| 10.15 Uhr |
gemeinsame Brotzeit |
| 10..45 Uhr |
Freispiel und Garten |
|
|
|
|
|